Was ist eine Urschokolade?
Urschokoladen ist die ursprüngliche Form, so wie man sie bis 1879 kannte. Somit ist sie die Vorgängerin der Schmelzschokolade. Da die Masse bei der Bearbeitung nur gerieben wird, werden die einzelnen Elemente lediglich zusammengepresst. Urschokoladen weisen dadurch eine heterogene Struktur auf und haben somit keine Schmelzeigenschaft.
Was bedeutet Schmelzschokolade?
Schmelzschokolade ist ein Terminus aus der Fachliteratur. Er leitet sich von Chocolat Fondant ab. Da sich die Elemente während des Conchierens verschmolzen, wählte Rudolf Lindt diese Bezeichnung. Der Fachbegriff dient der Unterscheidung zwischen moderner Schokolade mit homogener Struktur und ursprünglicher Schokolade mit heterogener Struktur.
Was war die A & W Lindt?
Die A & W Lindt war eine Kollektivgesellschaft, welche im Jahr 1906 gegründet wurde. Die Inhaber waren August und Walter Lindt. Matrose mit Flagge war die Hauptmarke. Im Jahr 1928 wurde die A & W Lindt von der Vereinigten Berner und Zürcher Chocoladenfabriken Lindt & Spüngli übernommen und solgleich liquidiert.
Was war die Rod. Lindt Fils?
Rod. Lindt Filas war eine Einzelfirma und entstand aus der im Jahr 1879 gegründeten Lindt Kohler. Rudolf Lindt war der Inhaber. Im Jahr 1899 wurde die Rod. Lindt Fils von der Chocolat Sprüngli AG übernommen. Daraus entstand die Vereinigte Berner und Züricher Chocoladenfabriken Lindt & Sprüngli. Heute liegt der Sitz in Kilchberg am Zürichsee.
Warum ist Schokolade ein Berner Kulturgut?
Schokolade ist in Bern wichtig, weil hier Rudolf Lindt erstmals die Struktur homogenisieren konnte. So erhielt das Produkt seine Schmelzeigenschaft. Somit ist Bern die Erfinderstadt moderner Schokolade. Der technische Vorsprung bei der modernen Fabrikation führte zu weiteren bekannten Kakaoprodukten. So stammen Toblerone und Ovomaltine aus Bern.
Schmelzschokolade

Impressum

Informationsplattform über die wichtigste Genussgeschichte der Schweiz.
Schmelzschokolade

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Diese Website bezweckt die Richtigstellung der Behauptungen, die in dem Buch «Patriarchen» gemacht wurden. Bei der Gegenargumentation kann man sich auf den juristischen Sachverhalt stützen, so wie er in den Gerichtsurteilen aus den Jahren 1909 und 1927 beschrieben ist. Die Faktenlage ermöglicht eine wesentlich positivere Beschreibung von Rudolf Lindt als bisher. Ihm gelang es nämlich, die Kakaomischung zu homogenisieren. Auf diese Weise löste er das Trennungsproblem. Kern dieser kulinarischen Geschichte ist somit die Verschmelzung. Vereinigung oder Fusion sind Synonyme dafür. Dank der sachorientierten Darstellung muss der Berner Chocoladen-Geschichte künftig eine grössere Bedeutung beigemessen werden. Aus diesem Grund leistet diese Informationsplattform einen Beitrag zum Erhalt dieses wichtigen Kulturguts der Schweiz.

Schmelzschokolade ist ein Begriff aus der Fachliteratur. Er eignet sich daher ideal für die faktenbasierte Geschichte über Rudolf Lindt und wurde deshalb als Domain gewählt. Es besteht jedoch keinen Zusammenhang zwischen dieser Webseite und den verschiedenen Kochrezepten, die online zu finden sind und in denen anstelle von «Temperieren» irrtümlicherweise «Schoggi schmelzen» verwendet wird. Diese falsche Verwendung dient ausschliesslich einem Marketingzweck, damit die Rezepte einfacher gefunden werden. Diese Zweckentfremdung führt jedoch auch zu einer Verwässerung des Fachbegriffes. Genau deshalb muss auch im Impressum eine klare Abgrenzung gemacht werden.

Als das Sachbuch «The Manufacture of Chocolate and Other Cacao Preparations» von Paul Zipperer und Herm. Schaeffer im Jahr 1915 erschien, war Chocolade in der Regel körnig und wies somit eine heterogene Struktur auf. Das Schmelzverfahren von R. Lindt führte zu einer Homogenisierung der Struktur. Aufgrund der Schmelzeigenschaft nannte er sein Produkt «Chocolat Fondant». Diese Bezeichnung verwendeten die Autoren, um die neuartige Form mit homogener Struktur von derjenigen mit heterogener Struktur zu unterscheiden. Durch die Etablierung von Conchieren, Temperieren und Giessen als Standardverfahren in der Fabrikation weisen heute die meisten Sorten eine Schmelzeigenschaft auf. In der Fachliteratur wird die Bezeichnung heute dafür verwendet, um die moderne Form mit Schmelz von der ursprünglichen Chocolade ohne Schmelz unterscheiden zu können. Schmelzschokolade als technische Bezeichnung muss daher von der marketingorientierten Verwendung in Kochrezepten abgegrenzt werden. Nur so lassen sich Missverständnisse vermeiden.

In diesen Onlinerezepten wird nämlich der Vorgang beschrieben, bei dem Kuvertüre beispielsweise für die Glasur eines Kuchens geschmolzen werden muss. Dabei ist vor allem auf die Temperatur zu achten. Entsprechend müsste in den Kochanleitungen von «Temperieren» und nicht von «Schmelzen» die Rede sein. Der beschriebene Kochvorgang hat also bei Weitem nichts mit dem Begriff aus der Fachliteratur zu tun, der sich eindeutig auf die technische Eigenschaft von Schokolade, also die Schmelzeigenschaft, bezieht.

Die Familiennamen beziehen sich ausschliesslich auf die Personen und dienen dem biografischen Text auf dieser Webseite.

Ursina de Berne bezieht sich auf die jüngste Bernerin im Bärenpark. Die französische Form von «Berner Bär» ist eine Bezeichnung für eine lokale Spezialität, die ihren Ursprung bei Berla & Valentini hat. Das waren zwei Cioccolatieri aus dem Tessiner Valle di Blenio, die seit dem frühen 19. Jahrhundert an der Gerechtigkeitsgasse für süsse Genussmomente sorgten.

Die Mühle im Logo weist darauf hin, dass es sich um ein Handwerk handelte. Zum Zeitpunkt der Entdeckung war man nämlich noch weit von der Automatisierung entfernt. Die Conchiermaschine von R. Lindt wurde mit Wasser betrieben. Somit leistete auch die Aare einen wichtigen Beitrag zur süssen Pionierleistung. Das Grün auf der Webseite bezieht sich also auf den unverzichtbaren Fluss, der unser UNESCO-Weltkulturerbe umkurvt. Wasser ist ausserdem das prägende Element des Verantwortlichen für die Webseite, der 2019 das Magdas-Projekt ins Leben rief und seit 2020 den Gästen in Bern den Aufenthalt versüsst.

Verantwortlich für diese Seite ist: F. Zimmerli, Halen 28, 3037 Herrenschwanden. Im Nachwort ist ein Kontaktformular vorhanden, über das man sich bei mir melden kann.

Diese Website bezweckt die Richtigstellung der Behauptungen, die in dem Buch «Patriarchen» gemacht wurden. Bei der Gegenargumentation kann man sich auf den juristischen Sachverhalt stützen, so wie er in den Gerichtsurteilen aus den Jahren 1909 und 1927 beschrieben ist. Die Faktenlage ermöglicht eine wesentlich positivere Beschreibung von Rudolf Lindt als bisher. Ihm gelang es nämlich, die Kakaomischung zu homogenisieren. Auf diese Weise löste er das Trennungsproblem. Kern dieser kulinarischen Geschichte ist somit die Verschmelzung. Vereinigung oder Fusion sind Synonyme dafür. Dank der sachorientierten Darstellung muss der Berner Chocoladen-Geschichte künftig eine grössere Bedeutung beigemessen werden. Aus diesem Grund leistet diese Informationsplattform einen Beitrag zum Erhalt dieses wichtigen Kulturguts der Schweiz.


Schmelzschokolade

ist ein Begriff aus der Fachliteratur. Er eignet sich daher ideal für die faktenbasierte Geschichte über Rudolf Lindt und wurde deshalb als Domain gewählt. Es besteht jedoch keinen Zusammenhang zwischen dieser Webseite und den verschiedenen Kochrezepten, die online zu finden sind und in denen anstelle von «Temperieren» irrtümlicherweise «Schoggi schmelzen» verwendet wird. Diese falsche Verwendung dient ausschliesslich einem Marketingzweck, damit die Rezepte einfacher gefunden werden. Diese Zweckentfremdung führt jedoch auch zu einer Verwässerung des Fachbegriffes. Genau deshalb muss auch im Impressum eine klare Abgrenzung gemacht werden.


Als das Sachbuch «The Manufacture of Chocolate and Other Cacao Preparations» von Paul Zipperer und Herm. Schaeffer im Jahr 1915 erschien, war Chocolade in der Regel körnig und wies somit eine heterogene Struktur auf. Das Schmelzverfahren von R. Lindt führte zu einer Homogenisierung der Struktur. Aufgrund der Schmelzeigenschaft nannte er sein Produkt «Chocolat Fondant». Diese Bezeichnung verwendeten die Autoren, um die neuartige Form mit homogener Struktur von derjenigen mit heterogener Struktur zu unterscheiden. Durch die Etablierung von Conchieren, Temperieren und Giessen als Standardverfahren in der Fabrikation weisen heute die meisten Sorten eine Schmelzeigenschaft auf. In der Fachliteratur wird die Bezeichnung heute dafür verwendet, um die moderne Form mit Schmelz von der ursprünglichen Chocolade ohne Schmelz unterscheiden zu können. Schmelzschokolade als technische Bezeichnung muss daher von der marketingorientierten Verwendung in Kochrezepten abgegrenzt werden. Nur so lassen sich Missverständnisse vermeiden.


In diesen Onlinerezepten wird nämlich der Vorgang beschrieben, bei dem Kuvertüre beispielsweise für die Glasur eines Kuchens geschmolzen werden muss. Dabei ist vor allem auf die Temperatur zu achten. Entsprechend müsste in den Kochanleitungen von «Temperieren» und nicht von «Schmelzen» die Rede sein. Der beschriebene Kochvorgang hat also bei Weitem nichts mit dem Begriff aus der Fachliteratur zu tun, der sich eindeutig auf die technische Eigenschaft von Schokolade, also die Schmelzeigenschaft, bezieht.


Die Familiennamen beziehen sich ausschliesslich auf die Personen und dienen dem biografischen Text auf dieser Webseite.


Ursina de Berne bezieht sich auf die jüngste Bernerin im Bärenpark. Die französische Form von «Berner Bär» ist eine Bezeichnung für eine lokale Spezialität, die ihren Ursprung bei Berla & Valentini hat. Das waren zwei Cioccolatieri aus dem Tessiner Valle di Blenio, die seit dem frühen 19. Jahrhundert an der Gerechtigkeitsgasse für süsse Genussmomente sorgten.


Die Mühle im Logo weist darauf hin, dass es sich um ein Handwerk handelte. Zum Zeitpunkt der Entdeckung war man nämlich noch weit von der Automatisierung entfernt. Die Conchiermaschine von R. Lindt wurde mit Wasser betrieben. Somit leistete auch die Aare einen wichtigen Beitrag zur süssen Pionierleistung. Das Grün auf der Webseite bezieht sich also auf den unverzichtbaren Fluss, der unser UNESCO-Weltkulturerbe umkurvt. Wasser ist ausserdem das prägende Element des Verantwortlichen für die Webseite, der 2019 das Magdas-Projekt ins Leben rief und seit 2020 den Gästen in Bern den Aufenthalt versüsst.


Verantwortlich für diese Seite ist: F. Zimmerli, Halen 28, 3037 Herrenschwanden. Im Nachwort ist ein Kontaktformular vorhanden, über das man sich bei mir melden kann.

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